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Familie Repgow



Die Repgows waren schöffenbar freie Leute. Ihr Gut lag in Reppichau hinter der Kirche im Süden.

28. Dezember 1156

Eico und Arnolt von Repgow erscheinen in Wörbzig auf dem Landgericht.

1159

Marquardt, Eico und Arnold schenken Gott und den heiligen Moritz zu Magdeburg 1 ½ Hufen ihres Erbgutes unter der Bedingung, daß sie ihr übriges Gut zu Reppichau als Erblehn der Kirche besitzen werden.

1209

"Eico de Ripichowe" wird als Zeuge in der Urkunde genannt, in der die Burggrafen Johann und Walter von Giebichenstein auf der Dingstätte Mettine im Gau Serimunt dem Bischof von Naumburg eine Burg übereignen.

1215

Unter den Zeugen eines auf Schloß Lippehna zwischen dem Kollegiatstift Coswig und dem Grafen Heinrich von Aschersleben, den späteren Fürsten von Anhalt, abgeschlossenen Rechtsgeschäftes werden Graf Hoyer von Falkenstein und "Hecco de Repechowe" aufgeführt.

1218

Am 1. Mai bezeugt "Heiko von Ripchowe" in Grimma die Übereignung einiger Güter des Markgrafen Dietrich von Meißen an das Kloster Altzelle.

1219

findet sich der Name "Eico von Repechowe" wieder zusammen mit dem des Grafen Hoyer von Falkenstein auf einer Urkunde, mit dem Fürst Heinrich von Anhalt und das Stift Goslar einen Rechtsstreit durch Vergleich beenden.

1224

"Eico von Ribecowe" tritt als Urkundenzeuge auf dem Landding der Grafschaft Eilenburg in Delitzsch auf, das unter dem Vorsitz des Landgrafen Ludwig von Thüringen getagt hat.

1227

Albrecht von Repgow (Autor der Sächsischen Weltchronik ???)

1233

"Eico von Repechowe" erscheint auf einer in Salbke, dem heutigen südöstlichen Stadtteil von Magdeburg, ausgestellten Schenkungsurkunde der Markgrafen Johann und Otto von Brandenburg zugunsten des Klosters Berge als letzter in der Zeugenreihe.

1244

Johannes de Repechowe in Köthen in zwei Urkunden als Zeuge auf. Er und seine Mutter haben in Aken Besitzungen, die sie 1265 an Hencen von Bodendhorp gaben.

1253

Bei Heinrich II. von Anhalt erscheinen auf dem Landgericht in Wörbzig Ludeko und Thidericus de Repgow.

1254 und 1255

Gerhardo von Repgow beim Erzbischof von Magdeburg erwähnt, wohl derselbe
1264 in Eisleben als "Gero miles de Repchowe" bei dem Grafen von Friedeburg und in Tornau bei Aken unter dem Gefolge des Grafen Bernhard I. von Anhalt 1265 als dominus Gero d. R.

1265

Herman von Repechowe

1272

Coneke von Repechowe

1273 - 1330

Albert und Johannes von Repgow in Aken. Der zuletzt Genannte, der auch Szieleke genannt wurde, schenkte 1330 seiner Frau Katharine sein Gut, d. h. sie leben von da an in Gütergemeinschaft.

1285

Erwino de Repchowe im Fürstendienst bei Albrecht I. von Anhalt, in einer anderen Urkunde vom sleben Jahre heißt es: "dominus Erewino dicto de Repchowe militibus". Er tritt auch noch 1289, 1297, 1300, 1302 und 1305 bei demselben Grafen in mehreren Urkunden auf.

1287

bei den Grafen von Anhalt in der bekannten Urkunde als Zeuge, wo das Dorf Reppichau an das Coswiger Frauenkloster verkauft wird.

1289 - 1300

Von den Grafen von Reinstein hatten die Repgows ein Lehen in Wezsiz. In einem alten Lehnbuche der Grafen, dessen Eintragungen vor 1258 zurückgehen, finden wir folgende Notiz, wahrscheinlich aus der letzten Hälfte des 13. Jahrhunderts: "Dominus Heyno de Repechowe quator mansos in villa
Wezsiz de Ol(rico) et Al(berto de Reinstein)." Heino von Repechowe erscheint in Urkunden von 1289 - 1300.

1323 - 1342

Erwin von Repgow kommt als "famulus" (Page) fast immer in Urkunden des Grafen Albrecht II. von Anhalt vor. Dieser Erwin hatte 1337 vom Fürsten Bernhard III. ein Lehen erhalten.
Im Lehnbuch des Fürsten findet sich folgende Stelle: "In dem sevenundrittegesten iare ..... Des mandaghes na Jubilate lech he (der Fürst) Erwyne van Repkow drettehalve habe de lygghen tu Osternyenburch."

1330

Jane und Frau Johanne von Repgow in Aken. Dieser Jan und sein Bruder Jordeke geben 1332 eine Kurie dem Johannes von Zwelkum.

1332

Boldeke, Frederic und dessen Sohn Johannes von Repgow sind Gutsherren in Aken

1351

Tylemannus und Thilonio von Repkow in Aken erwähnt

1371 - 1379

In anhaltischen Diensten ist ein Erwin von Repgow, der in diesen Jahren als Zeuge auftritt.

1375 - 1378

Bei den Fürsten Johann II. ist Jacob von Repgow als "schriber" in Diensten und hat als solcher vier Urkunden ausgefertigt.

1380

Der in Aken begüterte Hans von Repgow ist einer von den Freunden derer von Latdorf, die 25 Mark für einen Gefangenen erhalten.

1381

Hans von Repgow schenkt der Kirche zu Aken seit Martini jährlich ½ Mark und Kuntzen Kynere ein Erbgut.

1385

Johannes von Repgows Witwe Behte gibt dem Heideken in Cuberghe (Aken) alles was sie hat und haben wird.

1387 - 1390

Heine Repchowe schenkt einige Güter dem Cunen Lu

15. Jahrhundert

Im 15. Jahrhundert ist ein Zweig der Familie nach Altjeßnitz übergesiedelt.

1404

Frydrich von Repgow belehnt die Olezens mit Gütern (Zeugen sind Raguhner und Jeßnitzer Bürger)

1419

Hans und Tido von Repgow in Altjeßnitz

1423

Frydrich von Repgow erscheint bei Betrade, Äbtissin von Gernrode, in zwei Urkunden

1464

Fürst Georg von Anhalt reicht einigen Personen aus Raguhn einige Güter, die vormals Friedrich von Repgow besaß.

1483

Ecke von Repgow in Altjeßnitz

1579

Friedrich von Repgow ist unter dem Gefolge des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt

1587

Die Repgows werden auf Altjeßnitz mit der wüsten Dorfstätte Lausigk belehnt, die die von Hoyersdorf von ihnen zum Asterlehen hatten.

1603

nach 1603 waren die Repgows zu Jeßnitz den Fürsten lehnsuntertänig.



(Quelle: "Aus der Vergangenheit unserer Heimat? von Dr. Walter Pflug, Mosigkau 1927 und ?Eike von
Repgow und sein Sachsenspiegel" von Prof. Dr. Rolf Lieberwirth, 1980)